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© 2019 home of two creatives by Kristina Hader & Dennis Vogt

DIY - Esstisch aus Massivholz mit Rinde



Endlich haben wir es geschafft, ein kleines Tutorial zu unserem Esstisch nieder zu schreiben. Wir haben so viele Fragen erhalten und uns einfach gedacht, dass es am einfachsten ist, wenn wir es gleich für euch alle erklären. Der Tisch ist weder teuer, noch sonderlich kompliziert, aber ein paar kleine Kniffe gibt es dennoch. Vorerst mal zu den Materialien. Diese haben wir teils von Bauhaus & Amazon:


Was ihr benötigt: - 3 Bretter mit Rinde (wir haben uns für 2m Lange Bretter von Bauhaus entschieden) klick hier für den Online Shop inkl. Bezeichnung.

- 2 Kantbretter klick hier für den Online Shop inkl. Bezeichnung.

- Kreissäge > https://amzn.to/2VR4I8m

- Akku-Schrauber > https://amzn.to/2H6bUnr

- Beize (Wir haben uns nicht entscheiden könne und folgende drei färben gewählt: Teak, Moorbraun, Mittelbraun)

- Beizpinsel (Ganz wichtig, der Pinsel darf kein Metall haben)

- Böcke (Unsere sind von IKEA > klick hier

- Schrauben

- Bleistift

- langes Lineal

- Schraubzwingen

- Schleifgerät (Multischleifer) oder Schleifpapier

- Holz Öl


Materialkosten liegen bei unter 150€.

Angefangen haben wir, indem wir die Bretter zuerst einmal auf den Boden gelegt haben, um zu schauen, welche Rinde wir gerne außen hätten. Dadurch, dass ihr sie auf den Boden legt, könnt ihr auch gut sehen, welche Bretter grade sind und daher eher für die Mitte geeignet sind. Danach legt ihr eure Bretter auf die Böcke und bestimmt, ob euch die Anordnung so gefällt.


Als wir das bestimmt haben, haben wir vom mittleren Stück BEIDE Rinden gerade abgeschnitten. Dafür haben wir das Lineal angelegt und genau gemessen, um eine parallele Schnittkante an beiden Kanten zu erzeugen. Als gutes Hilfsmittel könnt ihr hier die lange Leiste nehmen, die ihr später auch zum befestigen der einzelnen Bretter benötigt. Toll eignen sich hier für die Schraubzwingen, so verrutscht euch später nichts.

Dank der Kreissäge schafft ihr grade Kanten, ohne Nasen oder Wellen. Natürlich könnt ihr das Ganze auch mit einer Stichsäge versuchen, jedoch gelingen euch dann weniger gerade Kanten, was beim späteren zusammensetzen der Bretter ersichtlich wird. Wichtig ist, dass ihr in einem Zug den Schnitt sägt, da ihr so das beste Ergebnis erhaltet. Lasst euch auf jeden Fall von jemandem helfen, der die beiden Bretter halten kann & euch zur Seite steht.

Nun schneidet ihr von den 2 übrigen Brettern jeweils eine Kante ab, sodass ihr 2 Bretter mit jeweils einer Kante Rinde erhaltet. Bedeutet: Ihr habt nun ein Brett ohne Rinde, ein Brett mit Rinde links und ein Brett mit Rinde rechts. Die drei Bretter legt ihr nun verkehrt herum auf den Boden, sägt ein passendes Stück Leiste ab und schraubt die Leist quer über alle drei Bretter: Achtet darauf, dass eure Schrauben nicht zu lang sind, sonst ruiniert ihr euch die Oberfläche der Platte.


Wenn ihr nun die drei Bretter miteinander verbunden habt, könnt ihr sie gemeinsam mit einer helfenden Hand umdrehen und auf die Böcke legen.

Nun geht der Spaß los: Schleifen, Schleifen, Schleifen,.. Das könnt ihr natürlich entweder händisch machen, oder mit einem Multischleifer. Wir legen euch ans Herz, auf jeden Fall elektrisch zu schleifen, da das ein sehr zeitaufwendiger Prozess ist und ihr damit einiges an Zeit einspart.

Beginnt mit einem körnigen Papier und arbeitet euch zu immer weicherem Papier vor. Solltet ihr den Tisch Natur lassen wollen, müsst ihr nun nur noch Öl auftragen, nochmal anschleifen, ölen und fertig. Solltet ihr aber ein wenig beizen wollen, dann geht ihr wie folgt vor:


Die angeraute Fläche streicht ihr nun mit einer Schicht Beize, entweder ihr tragt sie mit einem alten Lappen, oder einem extra Beizpinsel auf. Ganz wichtig beim Beizpinsel ist, dass er kein Metall griff enthält. Kommt die Beize mit Metall in Berührung verfärbt sie sich und ihr habt somit unschöne Flecken im Holz. (Solltet ihr nur einen Pinsel mit Metall griff haben, so wie wir, dann müsst ihr sehr sehr vorsichtig streichen) Streicht immer zu erst parallel zur Maserung und dann quer zur Maserung, somit dringt Farbe in alle Poren ein. Tragt die Beize satt auf aber lasst keine Pfützen auf dem Holz entstehen.

Die erste Schicht lasst ihr nun mindestens 8 Stunden trocknen (unbedingt Fenster aufmachen, oder draußen arbeiten) Nach 8 Stunden könnt ihr die zweite Schicht auftragen, meistens reichen zwei Schichten locker aus. Zwischen den ersten beiden Schichten könnt ihr nochmal mit einem sehr weichen Papier anschleifen, das verhindert das Aufstellen der kleinen Härchen nach der ersten Beize und macht euren Tisch wieder weich. Beide Schichten lasst ihr dann über Nacht einwirken, um dann am nächsten Tag eine Schicht Holz Öl mit einem alten Lappen aufzutragen. Wieder etwa 8 Stunden trocknen lassen und dann eine weitere Schicht Öl auftragen. Den Öl Vorgang könnt ihr im Laufe der Jahre wiederholen, um den Tisch langlebiger zu machen.


Nuuuuuun. Eigentlich wärt ihr nun fertig. Wir waren jedoch unzufrieden mit der ersten Farbe (Teak) und haben den Tisch kurzer Hand nochmal abgeschliffen und neu lackiert. Die zweite Farbe gefiel uns auch nicht (moorbraun) und so schliffen wir erneut und entschieden uns für den Sieger > Mittelbraun. Dadurch, dass wir sehr oft schliffen & Rückstände übrig blieben, haben wir nun einen schönen shabby Holz Look erhalten. Solltet ihr euch auch dafür interessieren, kann ich euch nur eine große Portion Geduld ans Herz legen.




Am Ende waren wir dann super happy mit dem Ergebnis:

Wir hoffen sehr, dass wir euch mit unserem Tutorial helfen konnten. Solltet ihr Fragen haben, meldet euch sehr gerne!! In diesem Blogpost findet ihr Affiliate links > Erwähnung von Marken ohne bezahlte Werbung

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